Jahreszeiten

Unglaubliche Weihnachten. Von Renus Berbig

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Januar 2013 um 12:49 Uhr Geschrieben von: Yvonne Montag, den 17. Dezember 2012 um 15:56 Uhr



Weihnachtsbräuche in aller Welt - die gilt es zu ergründen. Der Spickzettel des Weihnachtsmannes ist nämlich irgendwie abhanden gekommen und nun soll sein schnellster Weihnachtsbote Helge Rentier herausfinden, wie man denn nun eigentlich weltweit Weihnachten feiert.

Helge reist in 24 verschiedene Länder, sodass man also jeden Tag im Advent eine Geschichte lesen kann. Der Untertitel des Buches lautet "24 Rätselreisen um die Welt". Rätselreisen sind es, weil Helge manchmal Dinge falsch versteht und der Leser raten kann, was von seinem Bericht denn nun den Tatsachen entspricht. Aber keine Sorge - am Ende jedes Kapitels klären Ochs und Esel darüber auf, wie es tatsächlich ist. Denn die stellen gleich zu Beginn des Buches klar, dass sie über alles Bescheid wissen - schließlich seien sie schon vor 2000 Jahren hautnah dabei gewesen.

Das Buch ist eine stimmungsvolle Adventsbeschäftigung für wissbegierige Kinder und Erwachsene. Manche Fakten waren mir tatsächlich neu. Helges Berichte sind lustig geschrieben und die Illustrationen von Anke Kuhl passen sehr gut dazu. Und ganz nebenbei lernt man noch ein paar Wörter in der jeweiligen Landessprache. Auch das Cover sieht sehr schön aus. Daumen hoch für Idee und Umsetzung!
 

Hinter verzauberten Fenstern. Von Cornelia Funke

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Januar 2013 um 19:06 Uhr Geschrieben von: Yvonne Donnerstag, den 13. Dezember 2012 um 14:51 Uhr



Cornelia Funke gilt spätestens seit ihrer Tintenwelt-Trilogie als die deutsche J. K. Rowling.Sie hat aber noch andere schöne Bücher geschrieben, so beispielsweise das Kinder-Weihnachts-Buch "Hinter verzauberten Fenstern".

Zum Inhalt: Julia ist mit ihren 9 Jahren einfach schon zu alt für einen Schokoladen-Adventskalender. Das findet jedenfalls ihre Mutter. Deshalb bekommt Julia dieses Jahr einen Bildkalender von ihren Eltern, während ihr kleiner Bruder Olli das Schoko-Schmuckstück absahnt.

Julia ist erst mal ziemlich beleidigt, doch dann muss sie zugeben, dass der Kalender mit dem großen Haus, dessen 24 Fenster sich öffnen lassen, ganz fantastisch funkelt in der Nacht. Und bald findet sie heraus, dass er auch einen fantastischen Inhalt hat. Das Kalenderhaus ist nämlich bewohnt und Julia kann dessen Anwohner besuchen. So trifft sie auf den Erfinder Jakobus Jammernich, Prinz Harry den Hässlichen, einen Riesen, zwei Elfen und 4 Zwerge. Und ehe sie sich versieht, steckt sie mitten drin in einem Abenteuer und muss das Kalenderland retten.

"Hinter verzauberten Fenstern" ist ein liebevolles Plädoyer für fantasievolle Bildkalender, während die Schokoladenliebhaber nicht gut wegkommen (was ich persönlich ein bisschen schade finde). Auf jeden Fall aber beflügelt das leicht zu lesende Buch die Fantasie von Kindern. Julias Abenteuer sind fast so aufregend wie die von Pippi Langstrumpf und co.

Das Buch ist sehr süß geschrieben und auch für junggebliebene Erwachsene zu empfehlen.
 

Winterwunder. Von Nora Roberts

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. Juli 2012 um 10:51 Uhr Geschrieben von: Yvonne Donnerstag, den 05. April 2012 um 10:39 Uhr



Bevor der Frühling nun endgültig Einzug hält, will ich noch schnell "Winterwunder" von Nora Roberts rezensieren. Es handelt sich dabei um den vierten und letzten Teil des Jahreszeitenzyklus.

Das Seeting: Vier Frauen und eine Hochzeitsagentur. Drei davon bereits glücklich unter der Haube, fehlt also nur noch die vierte. Und zwar ist das Parker, die kontrollierte, nichts an sich ranlassende Planerin der Gruppe. Und ihr männlicher Gegenpart ist Malcolm, den wir auch bereits in den vorherigen Romanen als Freund ihres Bruders kennengelernt haben.

Parkers Charakterdarstellung finde ich sehr gelungen, man mag sie einfach, und auch Malcolm erhält auf jeden Fall den Sympathiebonus. Leider hat mir auch in diesem Band des Zyklus der Überraschungseffekt gefehlt: Man weiß eben von Anfang an, worauf die Geschichte hinauslaufen wird und der Roman bewegt sich auch relativ ungehindert auf sein Ziel zu.

Deswegen sind die vier Bücher keineswegs schlecht und einzelne Gedankengänge durchaus schön gemacht. Auch von der Sprache gefällt mir der Zyklus recht gut. Aber er ist eben vorhersehbar und der Grundidee fehlen aus meiner Sicht ein paar Überraschungsmomente.

Am besten hat mir "Herbstmagie" gefallen, was aber einfach daran liegt, dass ich mit den Charakteren Laurel und Del bzw. ihrer Liebesgeschichte am meisten anfangen konnte. Andere Leser mögen andere Vorlieben haben.

Empfehlen kann ich die Romane allen Lesern, die gerne Liebesromane lesen, die im Hinblick auf die Handlung einigermaßen vorhersehbar sind, aber über liebevoll ausgestaltete Charaktere verfügen.
   

Weihnachten. Von Hertha v.d. Knesebeck

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Dezember 2011 um 00:54 Uhr Geschrieben von: Yvonne Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 09:14 Uhr



Die Verserzählung "Weihnachten" von Hertha von der Knesebeck war mein liebstes Weihnachtsbuch als Kind. Der Engel Pitt ist in meiner Familie sprichwörtlich geworden. Noch heute ist das nostalgische Buch mit den liebevollen Illustrationen von Else Wenz-Vietor meine Top-Empfehlung für Groß und vor allem Klein.

Die Geschichte ist rasch erzählt. Der Weihnachtsmann ist auf dem Weg zur Erde, um erst die Tiere, dann die Kinder weihnachtlich zu bescheren. Sein Begleiter ist der Engel Pitt, der - wie sich das für ein Engelskind gehört - ein kleiner Schussel ist:

Dann winket er dem Engel Pitt
"Brachtest du wohl die Kringel mit?
Die kleinen Leute weit und breit
im Land erwarten Süßigkeit!"

Ach - Englein Pitt wird knallerot.
Es schämt sich wirklich fast halbtot
und stottert bang: "Ich muß gestehn,
im Himmel ließ ich aus Versehn
das ganze Weihnachtsbackwerk stehn!"


Da ist guter Rat teuer. Engel Pitt muss rasch zurück in den Himmel und den Bäckerengel Butterreich überreden, ihm neue Kringel einzupacken. Und dann muss er ganz hurtig wieder zur Erde, wo unter anderem Klaus und Liese schon auf ihre Weihnachtsgaben warten. Übrigens handelt es sich hierbei - passend zu der Zeit - um Schaukelpferd, Bilderbücher, ein Luftgewehr und ein repariertes Spielzeugauto.

Wer noch rasch ein kleines Geschenk oder weihnachtliches Mitbringsel sucht, dürfte hier richtig liegen. Ich bin vermutlich nicht die Einzige, die das bekannte Büchlein in der Kindheit gelesen hat.
 

Halloween-Ausstechformen

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 02. Dezember 2011 um 12:01 Uhr Geschrieben von: Yvonne Donnerstag, den 10. November 2011 um 14:25 Uhr



Bald beginnt sie wieder: die vorweihnachtliche Bäckerei. Aber mit Plätzchenteig lassen sich nicht nur Tannenbäume und Weihnachtsbäume ausstechen, sondern auch beispielsweise Hexen, (schwarze) Katzen und Totenköpfe.

Ein halloweeniges Set von Ausstechförmchen habe ich gemeinsam mit zwei Freundinnen einmal ausprobiert - und das Ergebnis hat uns überzeugt. Fledermäuse, Kürbisse und co. sind sehr gut gelungen und lassen sich zu diesem Anlass auch sehr hübsch bunt mit Lebensmittelfarbe dekorieren.

Die Plätzchen hatten trotz unterschiedlicher Größe identische Backzeiten und ließen sich gut aus der Form lösen. Lediglich beim Totenkopf musste man etwas Überzeugungsarbeit mit einem Messer leisten, was aber ja durchaus zum Motiv passt.

Der einzige Wermutstropfen: Nach dem Spülen sollte man die Formen rasch abtrocknen, da sie bereits über Nacht zu rosten beginnen. In der mitgelieferten Blechdose lassen sie sich gut aufbewahren - bis zum nächsten Jahr.

Fazit: Das Ergebnis kann sich sehen lassen.



   

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