9. Türchen 2016

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"Jeder Tag folgt einem Fluss. Finde ihn, finde seine Richtung, finde die eine mögliche Brücke. Jeder Tag ist eine Brücke." - Mit diesem Kalenderzitat hat mich der Tag begrüßt. Die Brücke für den heutigen Tag zu finden, war leicht. Ich hatte keine auswärtigen Termine und konnte immer wieder adventliche Ruhepausen einlegen.

Begonnen habe ich gleich passend zum Entspannungs-Adventkalender mit einem Entspannungstee. Die Teebox mit 24 verschiedenen Teebeuteln habe ich gestern noch erstanden und bin schon gespannt, ob es einer oder gleich mehrere der Tees in meine umfangreiche Sammlung schaffen.

Zum Frühstück und später zum Kaffee habe ich mir "Weihnachten mit Astrid Lindgren" angeschaut. Ich komme im Advent immer wieder auf sie und ihre zahlreichen Helden zurück, seien es Michel, die Kinder von Bullerbü, Madita, Mio, Lotta, Pelle oder Pippi Langstrumpf. Was man in der Kindheit gelesen hat, prägt einen eben das ganze Leben lang.

Auf dem Bild seht Ihr Pippi, die sich über den ersten Schnee freut. Das würde ich auch gerne. Mehrere Tage lang habe ich darauf gewartet, die ersten Flocken zu sehen, nachdem mir mein Handy anhaltend versicherte, es würde in Frankfurt bereits schneien. Aber leider wurde nichts daraus und heute haben wir auf einmal wieder 4 Grad plus. Ich hoffe trotzdem, dass es noch klappt mit den schwedischen weißen Weihnachten.

Im Fluss bleiben

Nach diesem entspannten Tagesbeginn ging die Arbeit leicht von der Hand. Am Nachmittag habe ich beschlossen, dass es notwendig ist, das Aquarium ein wenig zu säubern, damit ich davor auch nächste Woche wieder entspannte Stunden verbringen kann.

Zum ersten Mal seit die neuen Fische eingezogen sind, habe ich die Schwimmpflanze an der Oberfläche mit dem Casher abgefischt und abgestorbene Pflanzenreste mit den Händen herausgeholt. Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur meine zwei kleinen Panzerwelse Pfiffikus und Hamlet, von denen ich auf Facebook bereits berichtet habe, ihre Flossen überall haben. Auch die neuen Kupfersalmler sind ausgesprochen neugierig und schwammen immer um meine Arme herum. Einer paddelte sogar gegen mich - vielleicht dachte er, ich wäre etwas zu fressen.

Anschließend gab es Adventskakao mit leckeren Plätzchen vom Lidl. Selbstgemachte wären natürlich besser gewesen, aber bis jetzt bin ich nicht dazu gekommen. Vielleicht klappt es ja noch.

Gestern habe ich versprochen, dass ich noch einige adventliche Filmtipps weitergeben würde. Dank meines Probemonats bei Netflix habe ich Zugriff auf viele schöne Filme, die bei mir über die Jahre in Vergessenheit geraten sind. Dazu gehört beispielsweise "Das Wunder von Manhattan". Bestimmt erinnert Ihr Euch an die Geschichte von Kris Kringle, den man vor Gericht für nicht zurechnungsfähig erklären will, weil er sich für den Weihnachtsmann hält. Auch der Zeichentrickfilm "Anastasia" hat mich in den letzten Tagen beglückt. Ich habe ihn via Amazon ausgeliehen und festgestellt, dass mein Gedächtnis in Sachen unnützes Wissen nicht nachgelassen hat: Ich erinnerte mich auch nach etwa 10 Jahren, in denen ich ihn nicht gesehen habe, noch an die markanten Zeilen des Titelsongs "Es war einmal im Dezember". Außerdem habe ich zum ersten Mal die Muppets-Weihnachtsgeschichte gesehen - eine der vielen Adaptionen von Charles Dickens' "A Christmas Carol"- und fand sie nicht schlecht - kann in den Weihnachtsfilm-Kanon aufgenommen werden.

Das bringt mich darauf, dass ich ein Lied empfehlen wollte, das Ihr vielleicht noch nicht kennt und das nachdenklich macht: "Dicken's Dublin" von Loreena McKennit. Ihr könnt es Euch auf Youtube anhören bzw. ansehen.